Die Mühlen der Kulturindustrie mahlen fleißig und wir sind mittendrin: Das BRIMBORIA Institut wurde vom Kuratorium der diesjährigen ‘Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst’ beauftragt ein Projekt zu entwickeln. Ergebnis unserer Überlegungen ist ein Gesprächsabend an welchem wir die Problematik von Nazis in der Öffentlichkeit verhandeln werden und zu dem wir Christian Worch nicht eingeladen haben. Stattfinden wird das Ganze in den Räumlichkeiten der KUNST-WERKE zu Berlin, dem Zentrum der Berlin Biennale am 26. Juni 2012.
Die inhaltliche Auseinandersetzung ist dabei durchaus im Sinne der programmatischen Ausrichtung der Biennale - deren Zielsetzung ist der Ausbruch der Kunst aus dem Kunstzirkus hin zur Entfaltung einer gesellschaftlich-politischen Wirkung. Mit diesem Ziel kann das BRIMBORIA Institut durchaus d’accord gehen. Ob die Biennale halten kann, was sie verspricht, werden wir nach Abschluss derselben an dieser Stelle auswerten, und nicht zuletzt unsere eigene Veranstaltung im Gesamtspektakel einordnen und nach ihrer Wirkung kritisch beleuchten.