Basics #1: Gesellschaftliche Totalität

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monochrom: Theorie ist immer auch Ausschlussmedium. Ihr Jargon hält auf Distanz. Das kann frustrierend sein, haben wir alle schon erlebt. Auch, wie sich Theorie in sich selbst zurückzieht. Wie sie sich mit dem beschneidet, was ihr angeboten wird. Wir wollen sie wieder unter die Leute bringen, weil Theorie in die Praxis gehört - schon damit letztere nicht durchdreht. Das Gefühl, Theorie sei unsexy, rührt daher, das sie eben nur noch für Spezialtypen in Spezialwelten gelten soll, abgekoppelt von allem, was angeblich Realität ist. Das ist ihr Problem. Natürlich soll sie nicht in Pornografie umschlagen, die die meiste Praxis sein will. Trotzdem empfinden wir sie als etwas Erotisches, eine Verführung zum Dagegensein. Denn gute Theorie ist natürlich immer dagegen, egal um was es gerade geht. Sie ist eigentlich die letzte Form der Autonomie.

OPAK #2, S,58

Hell yeah!

Um den Einstieg ins theoretische Gefilde zu erleichtern, werden wir hier in unregelmäßigen Abständen Texte zu einigen Grundbegriffen aus der linken Kulturtheorie veröffentlichen. Weitere Infos findet ihr oben unter basics.

Den Anfang macht der Beitrag "Zum Begriff der gesellschaftlichen Totalität".

Anmerkung 12.04.2012: das Dokument wird gerade überarbeitet...

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